Leptospirose

Leptospirose ist eine bakterielle Infektion, die von verschiedenen Strängen des Leptospirose Bakteriums verursacht wird. Es ist am häufigsten in warmen und feuchtem Klima, kann aber überall Probleme verursachen.

Hunde sind gefährdet, wenn sie Brachwasser trinken, in ländlichen Gegenden oder Scheunenhöfen herumtollen, oder wenn sie Nagetiere oder andere Wildtiere fangen. Leptospirose wird über den Urin des infizierten Tieres übertragen, durch den Verzehr infizierter Tiere, und selten auch durch den Biss eines infizierten Tieres.

Leptospirose ist schwierig zu diagnostizieren. Manche Hunde zeigen keinerlei Symptome, während andere Hunde schnell krank werden und sterben. Die Symptome von Leptospirose sind ähnlich einer starken Erkältung: Fieber, Zittern, Muskelzuckungen, Unwilligkeit zur Bewegung, kein Appetit, erhöhter Durst, Veränderungen in Menge und Frequenz beim Urinieren, Dehydrierung, Übergeben, Durchfall, Lethargie, Gelbsucht, Leber- und Nierenversagen. Leptospirose kann auch Blutungsstörungen hervorrufen, so dass der Hund eventuell Blut spuckt.

Die Diagnose wird anhand der Symptome gestellt. Zusätzlich dazu nutzt der Tierarzt eventuell einen Antikörper- oder DNA-Test, um die Bakterien um Blut des Tieres festzustellen. Andere Untersuchungen werden viellicht notwendig sein, um die Größe des Schadens an den Organen wie Leber und Niere festzustellen.

Leptospirose wird mithilfe von Antibiotika behandelt. Der Hund bekommt viel Flüssigkeit und wird warmgehalten, bis die Antibiotika und das Immunsystem die Bakterien töten können. Schwere Fälle von Leptospirose können den Hund töten oder ihn permanent schädigen.

Leptospirose kann durch eine Impfung alle zwölf Monate verhindert werden. Im Gegensatz zu der häufig geäußerten Meinung hat der Impfstoff keine schlimmeren Nebenwirkungen als andere Impfstoffe. Außerdem sollten Hunde kein Brachwasser trinken dürfen, sich in Scheunenhöfen aufhalten oder Wildtiere jagen. Ein häufiger Ort für Ansteckungen sind Hundeparks, wo viele Hunde am selben Ort pinkeln.

Leptospirose kann auch Menschen infizieren. Wenn Ihr Hund Leptospirose hat, sollten Sie den Kontakt mit seinem Urin vermeiden, wenn er krank ist. Wenn Ihr Hund sich übergibt oder ins Haus pinkelt, sollten Sie sofort mit Reinigungsprodukten saubermachen und dabei Handschuhe tragen. Wenn Ihr Immunsystem angegriffen ist, sollten Sie einen Arzt aufsuchen, wenn Ihr Hund Leptospirose bekommt.